Domburg

Domburg liegt direkt an der Nordküste der Halbinsel Walcheren und wird zur Hälfte eingebettet von Wäldchen. Diese kleinen Waldgebiete erstrecken sich vom Dorfrand aus und gehen später in einen richtigen Wald über, der “De Manteling” genannt wird. In westlicher und östlicher Richtung von Domburg aus erstreckt sich eine bezaubernde Dünenlandschaft. Die einzigartige Kombination von Dünen, Meer und Wald veranlasste seit altersher viele, Domburg als ihr bevorzugtes Ferienziel zu wählen.

Möchten Sie vollkommene Entspannung genießen, dann laden ausgedehnte Strände zu einem Sonnenbad oder einem Sprung ins Meer ein. In Domburgs Kurzentrum De Parel“ warten auf Sie ein Erlebnisbad, eine Sauna oder eine wohlige Massage. Durch eine neue, feste Landverbindung (Westerscheldetunnel) ist Belgien nur einen Steinwurf von uns entfernt. Dort ist das herrliche Brügge einen Besuch wert.

Ein kurzer blick in die Vergangenheit

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war Domburg ein Dorf wie alle übrigen Dörfer auf Walcheren. Zu jener Zeit kam dann das Baden im Meer in Mode. Und so wurde auch Domburg als Seebad entdeckt. Im Jahre 1834 wurden hier die ersten Seebäder genommen, die als sehr heilsam empfunden wurden. Bereits 1866 begann man mit dem Bau des Bad Hotels. 1899 wurde der Bad Pavillon gebaut; andere Hotels und Villen folgten. Domburg wurde zu einem Seebad von Rang. Zahlreiche Mitglieder deutscher Fürstenhäuser waren regelmäßige Gäste. Eine bedeutende Rolle spielte Dr. J. G. Mezger. Dieser Arzt, der 1887 nach Domburg kam, verschrieb seinen Patienten sowohl Massagen als auch Seebäder. Seine Büste befindet sich am “t Groentje”. Eine seiner berühmtesten Patientinnen war die rumänische Königin Carmen Sylva. Die Villa, in der sie zu logieren pflegte, trägt ihren Namen. Um die Jahrhundertwende wurde Domburg auch ein Anziehungspunkt für Maler; Namen wie Jan und Charley Toorop, Piet Mondriaan, Schelfhout und viele andere sind heute noch in aller Munde.

Seit einigen Jahren ist das Marie Tak van Poortvliet Museum in Domburg zuhause. Hier findet man im Sommer und Herbst eine Austellung von Künstlern des vorigen Jahrhunderts. Alle diese Künstler sind in mehr oder weniger verbunden mit der stadt Domburg. Es entwickeln sich immer mehr gallerien von junge Künstlern in Domburg.